Das waren die Jakobuswoche und Jakober Kirchweih 2017

Nach der Kirchweih ist vor der Kirchweih - so erleben es die Verantwortlichen Jahr für Jahr. Gerade war die Festwoche 2016 abgeschlossen, da begannen schon wieder die Überlegungen für die Kirchweih 2017.
Zum dritten Mal wagten sich die Kirchengemeinde St. Jakob und der Stadtteilverein die Kirchweih im kleinen Rahmen zu feiern, ohne Bierzelt und Fahrgeschäfte. Immer noch trauern vereinzelt Besucher der „alten“ Kirchweih mit den vielen Bierzelten und dem Markttreiben auf der Straße nach. Wir erleben aber, dass sich das neue Konzept, die Kirchweih rund um die Jakobskirche und den Brunnen zu feiern, bewährt. Am Kirchweihwochenende gab es dort Essen und Trinken, abwechselnde Unterhaltung und vor allem die Möglichkeit der Begegnung mit anderen.


Die Jakobskirche bot zum einen Platz zum Innehalten und Ausruhen, lud aber auch ein zum Flohmarkt und ins Café Jakob. Die Kinder konnten Muscheln bemalen und Drucke herstellen und wer wollte, konnte einen Blick vom Kirchturm riskieren.

Besonders beeindruckend war der Eröffnungsabend. Nach dem ökumenischen Gottesdienst ließen Beteiligte die Ereignisse des 1. Weihnachtstages 2016, als die Fliegerbombe entschärft werden musste, noch einmal lebendig werden. Die damals Verantwortlichen von Stadt und Feuerwehr, allen voran Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, berichteten wie es ihnen ging, als sie bei der Entschärfung der Bombe den „Atem anhielten“. Besonders bewegte der Bericht des Sprengmeisters Martin Radons die Zuhörer und man spürte an diesem Abend viel Dankbarkeit.

Mit dem Kirchweih-Wochenende waren die Festlichkeiten rund um den Jakobustag (25. Juli) noch nicht beendet. Bis zum Sonntag wurde täglich zur ökumenischen Andacht eingeladen, dieser folgte nach einem kleinen Imbiss ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm: wunderschöne Konzerte, Treffen der Jakobspilger und Berichte von ihren Erfahrungen, Überlegungen zur Entwicklung der Jakober Vorstadt. (Und wer wollte, bekam in dieser Woche schon morgens einen Kaffee im „Lädchen.)

Die Jakober Kirchweih im „kleinen“ Rahmen ist angekommen und muss sich wahrlich nicht mehr verstecken, das zeigte der rege Zuspruch und die Besucherzahlen. Wir erlebten eine erfüllte und gefüllte Woche und können auch in diesem Jahr sagen, dass sich der Aufwand an Zeit und Kraft gelohnt hat. Allen, die zum Gelingen der Festwoche 2017 beigetragen haben, sei an dieser Stelle von Herzen gedankt.
Wie gesagt: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Wie werden wir die Festwoche 2018 gestalten?
Haben Sie Ideen?

Rosemarie Hecke